Der Brauvorgang
1. Die Malzkörner werden als ganzes Korn angeliefert und bei uns geschrotet.
2. Maischen: Geschrotetes Malz und die erste Hälfte des Brauwassers werden in der Sudpfanne
vermischt und ergeben die Maische. Durch stufenweises Aufheizen, auf 78°, lösen
sich die Malzzucker aus dem Malz.

3. Abläutern: Die Maische kommt in den Läuterbottich, in dem die Würze (flüssiger Bestandteil)
von den Trebern (fester Bestanteil) getrennt wird. Dies geschieht durch einen
Siebeinsatz im Boden des Läuterbottichs. Jetzt wird der zweite Teil des Brauwassers
mit der vorhandenen Würze vermischt. Die Würze wird durch das Sieb zurück in die
Sudpfanne gepumpt. Bei 100° wird die Würze nun gekocht. Während der 90 min.
Kochzeit wir zu verschiedenen Zeiten Hopfen zugefügt. Der Hopfen verleiht dem Bier
seine typische Bitterkeit.

4. Nach der Kochzeit wird die Würze über den Würzekühler in die Gärtanks
gepumpt und auf 10° abgekühlt.
5. Mit der Zugabe von Hefe und Luft wird der Gärprozess eingeleitet, der nach
ca. 24 Std. beginnt und 5-7 Tage dauert. Bei der Alkoholischen Gärung werden die
Malzzucker in Alkohol und Kohlensäure umgewandelt.

6. Jetzt wird die Tankkühlung aufgemacht und alles auf 1° abgekühlt. Dadurch
setzt sich die Hefe am Boden der Tanks ab und die Gärung ist abgeschlossen.
Nachdem die Hefe abgezogen wurde wird das Jungbier in die Lagertanks umgepumpt.
7. Zur Nachgärung wird, bei 1° und einem Druck von 0,8 Bar,
das Bier 3-5 Wochen gelagert.
8. Normalerweise wird jetzt filtriert, da wir aber ein naturtrübes Bier ohne
Zusatzstoffe ausschenken, kann das Bier sofort ausgeschenkt werden.
Für die Herstellung von Dunkelbier benötigt
man nur eine andere Sorte Malz (z.B. Röstmalz)
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